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Facetten suizidalen Erlebens und Verhaltens

Herzlich willkommen bei unserer Studie zu Suizidalität! Wir danken Ihnen für Ihr Interesse an dieser Studie.


Wir untersuchen mit dieser Studie den Zusammenhang unterschiedlicher Konstrukte mit  Suizidalität, insbesondere suizidale Ambivalenz, persistierende Suizidgedanken und Self-Burdensomeness (dt. sich selbst als eine Last wahrnehmen).

Die Untersuchung erfolgt vollständig anonym (d.h. es besteht für uns keine Möglichkeit Sie zu identifizieren) und dient zu reinen Forschungszwecken.

Ablauf der Studie
Bei dieser Studie handelt es sich um eine Fragebogenstudie, deren Bearbeitung ca. 30 bis 45 Minuten in Anspruch nimmt. In den Fragebögen werden Sie zu Suizidalität sowie anderen psychischen Belastungen (z.B. Depression, Angst, Stress, Traumata) befragt. Das bedeutet, dass Fragen zu intimen und möglicherweise belastenden Erlebensweisen gestellt werden. Darüber hinaus werden Fragen zu Selbstwert, Emotionsregulation und sozialer Unterstützung gestellt. Zusätzlich werden einige persönliche Daten (u.a. Alter, Geschlechtsidentität, Bildungsstand, Beruf) erhoben. 

WICHTIG: Sollten Sie sich aktuell in einer schweren Krise befinden, raten wir Ihnen von einer Teilnahme an dieser Erhebung ab. Sollten Sie sich bei der Bearbeitung der Fragebögen stark belastet fühlen, dann beenden Sie das Ausfüllen der Fragebögen. Hieraus entsteht für Sie keinerlei Nachteil. Weiter unten finden Sie Kontaktanschriften, an die Sie sich bei psychischer Belastung wenden können.

Sollten Sie noch organisatorische Fragen habe, wenden Sie sich damit bitte an:

Lea-Marie.Sellmann@ruhr-uni-bochum.de oder tobias.teismann@rub.de


Freiwilligkeit und Anonymität
Die Teilnahme an der Studie ist freiwillig. Sie können jederzeit und ohne Angabe von Gründen die Teilnahme an dieser Studie beenden, ohne dass Ihnen daraus Nachteile entstehen. Die im Rahmen der Studie erhobenen Daten werden vollständig anonym erhoben.

Datenschutz
Die Erhebung Ihrer persönlichen Daten erfolgt ohne Erfragung Ihres Namens, Ihres Geburtsdatums oder Ihres Wohnorts. Das heißt, Ihre Daten sind anonymisiert.


Aufbewahrungsfrist für die anonymisierten Daten

Die Aufbewahrungsfrist für die vollständig anonymisierten Daten beträgt mindestens 10 Jahre nach Datenauswertung, bzw. mindestens 10 Jahre nach Erscheinen einer Publikation zu dieser Studie. Die Daten werden in anonymisierter Form auch weiteren Wissenschafter*innen zur Verfügung gestellt, wie es in der psychologischen Forschung üblich ist.


Vergütung
Für die Teilnahme an der Befragung erhalten Studierende der Ruhr-Universität Bochum eine Vergütung in Höhe von einer Versuchspersonen- (VPN) Stunde über Sona. Die VPN-Stunde wird automatisch gutgeschrieben, sobald Sie die Umfrage vollständig abschließen.

Hinweis

Wenn Sie sich durch die Inhalte der Erhebung belastet fühlen, oder diesbezüglich Fragen haben, können Sie sich jederzeit, d.h. zwischen 8 Uhr und 19 Uhr, an uns wenden:


Lea-Marie Sellmann: Lea-Marie.Sellmann@ruhr-uni-bochum.de
Prof. Dr. Tobias Teismann: tobias.teismann@rub.de


Bei Bedarf werden wir Sie dabei unterstützen Kontakt zu lokalen Behandlungsangeboten - in Deutschland, Österreich, und der Schweiz - aufzunehmen.

Achtung: Da die Erhebung vollständig anonym erfolgt, können wir im Notfall nicht den Rettungsdienst zu Ihnen schicken, selbst dann nicht, wenn wir aus den von Ihnen gemachten Angaben ersehen können, dass Sie belastet sind. Wir unterstützen Sie aber immer, wenn Sie sich bei uns melden!

Hilfsmöglichkeiten im Fall suizidalen Erlebens und Verhaltens finden Sie hier:


Notruf: 112
Rufen Sie hier an, wenn Sie im Augenblick keine Garantie mehr für Ihr Leben übernehmen können oder wenn Sie sich in großer Gefahr befinden zu sterben.


Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116 117
Der ärztliche Bereitschaftsdienst ist grundsätzlich außerhalb der regulären Sprechzeiten der niedergelassenen Ärzt*innen im Einsatz, vor allem in den Abend- und Nachtstunden, am Wochenende und an Feiertagen.


Notaufnahme eines psychiatrischen Krankenhauses
Psychiatrische Kliniken sind rund um die Uhr besetzt und können im Notfall aufnehmen und versorgen. Fahren Sie im Notfall direkt dorthin bzw. lassen Sie sich hinbringen.


Sozialpsychiatrische Dienste (SPD)
Gibt es in sämtlichen Städten und Kommunen in Deutschland. Aufgabe des SPD ist die Beratung und (Krisen-)Hilfe bei psychischen Erkrankungen. Es gibt keine einheitliche Kontaktmöglichkeit der sozialpsychiatrischen Dienste. Leicht lässt sich der zuständige Dienst aber über das Internet ermitteln. 


Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de; 0800/111 0 111 und 0800/111 0 222)
Bietet anonyme Telefon- und Onlineberatung. Rund um die Uhr können Sie mit Menschen sprechen, die im Umgang mit Krisen geschult und geübt sind.


Weitere Hilfsangebote finden Sie auf den folgenden Internetseiten:


Informationen
www.frnd.de
www.suizidprophylaxe.de
www.deutsche-depressionshilfe.de
www.gesundheit.gv.at
www.suizidpraevention-zh.ch