Allgemeine Information für Teilnehmende
FBZ — Forschungs- und Behandlungszentrum für psychische Gesundheit
Studie: Queere Communities & Mentale Gesundheit
Herzlich willkommen bei unserer Studie zu Queeren Communities, Zugehörigkeitsgefühl und mentaler Gesundheit! Wir danken Ihnen für Ihr Interesse an dieser Studie. Wir untersuchen mit dieser Studie den Einfluss von Zugehörigkeitsgefühlen auf die mentale Gesundheit und Zufriedenheit queerer Menschen. Die Untersuchung erfolgt vollständig anonym (d.h. es besteht für uns keine Möglichkeit Sie zu identifizieren) und dient zu reinen Forschungszwecken.
Ablauf der Studie
Bei dieser Studie handelt es sich um eine Fragebogenstudie mit zwei Messzeitpunkten. Die heutige Bearbeitung nimmt ca. 15-20 Minuten in Anspruch, die Erhebung am zweiten Messzeitpunkt (in zwei Wochen) nimmt ca. 5 – 10 Minuten in Anspruch. Für den zweiten Messzeitpunkt werden Sie erneut über die E-Mail kontaktiert, die Sie freiwillig im Rahmen der Studie angeben.
In den Fragebögen werden Sie zu Ihren Zugehörigkeitsgefühlen in Bezug zur queeren Community befragt. Außerdem wird Ihre psychische Belastung, wie z.B. depressive Symptome, sowie suizidalem Erleben und Verhalten erfragt. Das bedeutet, dass Fragen zu intimen und möglicherweise belastenden Erlebensweisen gestellt werden. Zusätzlich werden einige persönliche Daten (u.a. Alter, Sexuelle Identität, Geschlechtsidentität, Bildungsstand, Beruf) erhoben.
WICHTIG: Sollten Sie sich aktuell in einer schweren Krise befinden, raten wir Ihnen von einer Teilnahme an dieser Erhebung ab. Sollten Sie sich bei der Bearbeitung der Fragebögen stark belastet fühlen, dann brechen Sie die Untersuchung ab. Hieraus entsteht für Sie keinerlei Nachteil. Weiter unten finden Sie Kontaktanschriften, an die Sie sich bei psychischer Belastung wenden können.
Sollten Sie noch organisatorische Fragen haben, wenden Sie sich damit bitte an:
jost.brosthaus@ruhr-uni-bochum.de
Freiwilligkeit und Anonymität
Die Teilnahme an der Studie ist freiwillig. Sie können jederzeit und ohne Angabe von Gründen die Teilnahme an dieser Studie beenden, ohne dass Ihnen daraus Nachteile entstehen. Die im Rahmen der Studie erhobenen Daten werden vollständig anonym erhoben.
Datenschutz
Die Erhebung Ihrer persönlichen Daten erfolgt ohne Erfragung Ihres Namens, Ihres Geburtsdatums oder Ihres Wohnorts. Das heißt, Ihre Daten sind anonymisiert. Die Aufzeichnung und Auswertung dieser Daten erfolgt ohne Angabe Ihres Namens an der Ruhr-Universität Bochum unter Verwendung eines persönlichen Codewortes, das Sie selbst erstellen und das nur Sie kennen. Dies ermöglicht einen Vergleich beider Messzeitpunkte unter Wahrung der Anonymität. Ggf. werden die anonymisierten Daten innerhalb des Open Science Frameworks bereitgestellt. Aufbewahrungsfrist für die anonymisierten Daten Die Aufbewahrungsfrist für die vollständig anonymisierten Daten beträgt mindestens 10 Jahre nach Datenauswertung, bzw. mindestens 10 Jahre nach Erscheinen einer Publikation zu dieser Studie. Die Daten werden in anonymisierter Form auch weiteren Wissenschafter*innen zur Verfügung gestellt, wie es in der psychologischen Forschung üblich ist. Wenn Sie sich durch die Inhalte der Erhebung belastet fühlen, oder diesbezüglich Fragen haben, können Sie sich an die folgende Email-Adresse wenden:
jost.brosthaus@ruhr-uni-bochum.de.
Unterstützungsmöglichkeiten
Bei Bedarf werden wir Sie dabei unterstützen, Kontakt zu lokalen Behandlungsangeboten – in Deutschland, Österreich und der Schweiz – aufzunehmen. Achtung: Da die Erhebung vollständig anonym erfolgt, können wir im Notfall nicht den Rettungsdienst zu Ihnen schicken, selbst dann nicht, wenn wir aus den von Ihnen gemachten Angaben ersehen können, dass Sie belastet sind. Wir unterstützen Sie aber immer, wenn Sie sich bei uns melden! Hilfsmöglichkeiten im Fall suizidalen Erlebens und Verhaltens finden Sie hier:
Notruf: 112
Rufen Sie hier an, wenn Sie im Augenblick keine Garantie mehr für Ihr Leben übernehmen können, oder wenn Sie sich in großer Gefahr befinden zu sterben.
Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116 117
Der ärztliche Bereitschaftsdienst ist grundsätzlich außerhalb der regulären Sprechzeiten der niedergelassenen Ärzt*innen im Einsatz, vor allem in den Abend- und Nachtstunden, am Wochenende und an Feiertagen.
Notaufnahme eines psychiatrischen Krankenhauses
Psychiatrische Kliniken sind rund um die Uhr besetzt und können im Notfall aufnehmen und versorgen. Fahren Sie im Notfall direkt dorthin bzw. lass sich hinbringen.
Sozialpsychiatrische Dienste (SPD)
Gibt es in sämtlichen Städten und Kommunen in Deutschland. Aufgabe des SPD ist die Beratung und (Krisen-)Hilfe bei psychischen Erkrankungen. Es gibt keine einheitliche Kontaktmöglichkeit der sozialpsychiatrischen Dienste. Leicht lässt sich der zuständige Dienst aber über das Internet ermitteln.
Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de; 0800/111 0 111 und 0800/111 0 222)
Bietet anonyme Telefon- und Onlineberatung. Rund um die Uhr können Sie mit Menschen sprechen, die im Umgang mit Krisen geschult und geübt sind.
Weitere Hilfsangebote finden Sie auf den folgenden Internetseiten:
Informationen
www.frnd.de
www.suizidprophylaxe.de
www.deutsche-depressionshilfe.de
www.gesundheit.gv.at
www.suizidpraevention-zh.ch
www.feel-ok.ch
Interventionen
www.telefonseelsorge.de
Regional
www.suizidpraevention-dresden.de